Die Fahrt zu Ihrem Reiseziel ist bereits ein Urlaubserlebnis für sich. Nichts ist aufregender, als Ihre Familie oder Freunde zu schnappen und an die Küste oder in die Berge zu fahren. Die Vorbereitung und Beladung Ihres Fahrzeugs für den Urlaub ist etwas, das genügend Planung erfordert und sollte daher nie in letzter Minute durchgeführt werden. Befolgen Sie unsere Tipps und Hinweise, um sicherzustellen, dass Ihr Fahrzeug für Ihren nächsten Urlaubstrip mit dem Auto vorbereitet ist.

Kontrollen vor der Fahrt

Vor längeren Autofahrten sollte ein Fahrer seinen Wagen noch einmal sorgfältig überprüfen. Dass ein Auto immer gut gewartet und gepflegt sein sollte, ist selbsterklärend. Jedoch nicht, dass einige Autoteile vor der Fahrt mit dem Auto überprüft oder sogar ausgetauscht werden sollten. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Check-Ups, die vor der Reise durchgeführt werden sollten.

Sichere Urlaubsreise mit dem Auto

Bremsen

Ein Auf und Ab-Fahrt mit voller Last ist ein echter Belastungstest für die Bremsen. Wenn die Bremsflüssigkeit nicht mehr ganz frisch ist, können die Bremsen in solchen Situationen ausfallen. Bremsflüssigkeitstester messen den Wassergehalt in der Flüssigkeit. Wenn der Tester Alarm schlägt, sollte das Auto vor dem Urlaub zurück in die Werkstatt gehen.

Motoröl

Es ist empfehlenswert, das Öl vor dem Urlaub nachzufüllen. Dabei ist es unbedingt notwendig, auf die richtige Sorte zu achten. Ein Hinweis, welche Art von Motoröl benötigt wird, ist meist auf einem Aufkleber im Motorraum zu finden. Viele Tankstellen haben auch entsprechende Listen. Sie können auch Motoröle mischen - jedes Öl ist besser als zu wenig Öl. Wer den Zustand des Motoröls testen will, gibt einen Tropfen vom Motor auf ein Indikatorpapier.

Batterie

Laut ADAC ist die Batterie die Hauptursache für eine Panne - und das auch im Sommer. Sie lädt sich durch lange Reisen auf. Im Sommer ist es aber besonders herausfordernd, wenn z. B. neben der Klimaanlage auch eine Kältemaschine angeschlossen ist. Die Hitze kann der Batterie ebenfalls zu schaffen machen, lassen Sie daher die Batterie regelmäßig in einer Werkstatt prüfen.

Motorkontrollleuchte

Auch bei leuchtender gelber Motorkontrollleuchte muss die Fahrt nicht beendet werden. Dabei kann es sich um einen Fehlalarm oder einen temporären Fehler handeln. Wenn Sie wissen wollen, warum der elektronische Alarm ausgelöst wird, sollten Sie einen OBD-Tester (On-Board-Diagnose) mitnehmen. Der OBD-Tester zeigt an, von welcher Komponente die Fehlermeldung stammt. Es kann auch den Fehlerspeicher löschen. Im Falle eines Fehlalarms ist das Problem gelöst, die Kontrollleuchte sollte nicht mehr leuchten. Wenn die Kontrolllampe wieder leuchtet, bleibt nur noch die Fahrt zu einer Werkstatt.

Gelbe Kontrollleuchten sind relativ harmlos. Sie sind ein Warnsignal: Bitte besuchen Sie die Werkstatt bei nächster Gelegenheit! Nur rote Kontrollleuchten signalisieren das Ende einer Autofahrt.

Gepäck sicher verstauen

Wenn Sie in den Urlaub fahren, müssen Sie in der Regel viele Taschen und Koffer in Ihrem Auto verstauen. Es geht nicht nur darum, den Raum optimal zu nutzen. Das Gepäck muss ebenfalls sicher aufbewahrt werden.

Damit nicht alles verrutscht, ist es am besten, das Ganze mit Gurten oder Netzen zu sichern. Wenn Sie Ihr Auto falsch beladen, sind Sie nicht nur gefährlich unterwegs, sondern auch mit schweren Strafen bedroht. So droht dem Fahrer beispielsweise bei Kontrollen eine Geldstrafe und im schlimmsten Fall bis zu zwei Punkte.

Rückhaltesysteme oder Schutzgitter zwischen Rücksitz und Kofferraum von Kombis verhindern, dass Gepäck in einem lebensbedrohlichen Nothalt herumfliegt. Wenn der Fahrer dies nicht tut, sollte er sie nicht höher als die Oberkante des Rücksitzes stapeln.

Verpflegung auf der Fahrt

Kleines und leicht verdauliches Essen hält den Fahrer wach, schweres Essen macht ihn müde. Auch sehr wichtig: Ausreichend trinken. Am besten Mineralwasser. Von Limonade und anderen stark gesüßten Getränke ist abzuraten, denn diese haben oft einen unerwünschten Effekt: Der Körper verbrennt den enthaltenen Zucker schnell, und der Fahrer fühlt sich danach „ausgebrannt“.

Fahrverhalten

Wenn man in einem moderaten Tempo fährt und sein Auto nicht ständig von einer Spur auf die andere lenkt, ist man sicherer. Außerdem ist zu beachten, dass sich das Fahrzeug mit einer Volllast nicht vertraut verhält: Man muss dann härter auf das Bremspedal treten, und das Auto reagiert bei Kurvenfahrten anders.

Im Stau gilt: Wenn der Verkehr auf der verstopften Autobahn zum Stillstand kommt, ist es besser, Geduld zu haben, als sich an die nächste Ausfahrt zu begeben.

Pausen einlegen

Autourlauber sollten alle zwei Stunden einen Zwischenstopp einlegen. Nach Möglichkeit sollten Sie nicht im Auto bleiben. Strecken Sie Ihre Beine aus, schnappen etwas frische Luft, essen und trinken etwas. Eine Pause von mindestens 20 Minuten ist völlig angemessen. Mit Kindern auf dem Rücksitz empfiehlt es sich, einen Rastplatz mit Spielplatz anzusteuern.

Achtung Reifenpanne

Es ist statistisch gesehen nur alle zehn Jahre mit einem Reifenschaden zu rechnen. Eine Vorbereitung ist dennoch ratsam. Im Falle einer Reifenpanne bietet nur das Reserverad uneingeschränkte Mobilität. Manchmal geht dies jedoch unbemerkt verloren. In diesem Fall haben viele Fahrzeugmodelle einen Pannenschutz. Vorteil: Es spart Platz und Gewicht. Nachteilig ist jedoch, dass mit der Versiegelung nur kleine Schäden behoben werden können. Obwohl solche Sets praktisch sind, können sie ein Ersatz- oder Notrad nicht vollständig ersetzen. Überprüfen Sie die Sets regelmäßig, da diese nicht ewig gültig sind.

Was Sie auf Reisen im Ausland beachten sollten

In jedem Land gibt es eigene Gesetze, darunter auch für den Straßenverkehr. Bei Auslandsfahrten müssen sich Autofahrer vorab über die Vorschriften informieren. Egal ob ein längerer Aufenthalt oder eine kurze Passage, es müssen alle Vorschriften bekannt sein. Die wichtigsten Themen sind Fahrzeugbeleuchtung, Geschwindigkeit und Reifen.

Da auf vielen ausländischen Autobahnen Mautgebühren anfallen, müssen sich die Fahrer im Voraus über die genauen Bedingungen informieren. Genauso wichtig ist es, Ihre Route sorgfältig zu planen, denn Verkehrszeichen im Ausland sind in der Regel in der Landessprache geschrieben. Mit einem Navigationssystem kann das Ziel sicher und komfortabel erreicht werden. Hier sind vor allem Parkregelungen relevant, ebenso wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und lokale Besonderheiten.

Weitere Tipps

Beladungsgrenze des Autos beachten

In der Regel sollte die Belastungsgrenze eines Autos nicht überschritten werden. Denn je mehr zusätzliche Kilo an Bord sind, desto unsicherer ist es, ein Auto zu fahren. Darüber hinaus erhöht sich der Bremsweg und der Kraftstoffverbrauch.

Reifenprofiltiefe beachten

Ebenso wichtig für die Verkehrssicherheit sind geeignete Reifen am Fahrzeug. Die Mindestprofiltiefe und eine mögliche Winterreifenanforderung sind zu beachten. Gemäß der Richtlinie 89/459/EWG müssen Reifen europaweit eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen.

Fällt die Profiltiefe unter die Profilwerte oder werden die vorgeschriebenen Winterreifen ignoriert, drohen dem Fahrer schwere Strafen. Da Reifen ab einer Profiltiefe von nur vier Millimetern ihren Halt auf der Straße verlieren, empfiehlt der ADAC den Austausch von Sommerreifen bei drei Millimetern und Winterreifen bei vier Millimetern Restprofiltiefe.

Reifendruck erhöhen

Wenn das Fahrzeug voll beladen und beansprucht ist, muss der Reifendruck auf das Maximum erhöht werden. Informationen über den richtigen Luftdruck finden Sie in der Regel auf einem Aufkleber in der Tankklappe. Nach dem erfolgreichen Auto Check-Up müssen Sie nur noch Ihren Tank auffüllen und schon kann es losgehen!

 
 
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