In Zeiten von immer umweltfreundlicheren Fahrzeugen und der fortschreitenden technischen Entwicklung, entscheiden sich viele beim Autokauf für einen Neuwagen. Dabei lockt nicht nur, dass man sich für das exakt passende Objekt entscheiden kann und das Fahrzeug genau nach der Vorstellung des Käufers hergestellt werden kann. Auch die bei Neuwagen vergünstigten Kosten der Kfz-Versicherung sind von Vorteil und motivieren viele, sich für einen Neuwagen, statt eines Gebrauchten zu entscheiden. Dazu kommt, dass mit der Verlängerung der Umweltprämie weiterhin viele ältere Dieselfahrzeuge eingetauscht werden können und der Neuwagenkauf dadurch oftmals subventioniert wird.

Der Traum vom Neuwagen

Ein Neuwagen ist oftmals nicht nur ein Mittel zum Zweck. Viele Autobesitzer erkennen sich selbst in ihrem Fahrzeug wieder. Je nach Geschmack, Bedarf und modischem Ermessen, wählen sich Autofahrer ihren Neuwagen individuell aus und lassen ihn so herstellen, dass er auf all ihre Vorstellungen passt. Ein zuverlässiges, modernes Fahrzeug in geschmackvollem Stil hilft nicht nur zur Mobilität, sondern trägt auch zum Selbstbewusstsein seines Fahrers bei. Somit ist ein eigener Neuwagen auch immer ein Stück Selbstverwirklichung. Bei ruhiger Fahrweise, niedrigem Spritverbrauch und Fahrassistenten wird das Autofahren heute zu einem ganz anderen Erlebnis als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Umweltprämie 2017/2018

Die 2009 eingeführte staatliche Abwrackprämie brachte einen weitaus größeren Erfolg ein, als erwartet. Daher war das Kontingent schon nach wenigen Monaten ausgeschöpft. Noch im gleichen Jahr wurde ein Annahmestopp für weitere Anträge ausgehangen. Seit 2017 locken viele Automobilhersteller mit ihren Umweltprämien für gebrauchte Dieselfahrzeuge. Dabei kann beim Kauf eines Neuwagens ein gebrauchtes Fahrzeug eingetauscht werden und mit einer Prämie über bis zu 10.000 Euro belohnt werden. Da sich die sogenannte Umweltprämie 2017 bei den Autoherstellern stark bewährt hat, haben viele ihre Prämien bis ins Jahr 2018 verlängert. Prämien bekommen alle Dieselfahrzeuge, die mindestens zur Schadstoffklasse Euro 4 oder schlechter gehören. In einigen Ausnahmen bildet allerdings die Klasse Euro 3 die Grenze. Besonders lohnt es sich für Kunden von Herstellern wie BMW oder Daimler, die zusätzlich zur Prämie sogar den Restwert des gebrauchten Fahrzeugs anrechnen. Bisher werden diese Prämien nur von Herstellern geboten. Eine staatliche Umweltprämie ist vorgeschlagen, konnte aber bisher nicht durchgesetzt werden.

Umwelt- oder Kaufbonus

Für den Kauf von besonders umweltfreundlichen Fahrzeugen, die von Elektro-, Hybrid- oder Wasserstoffmotoren angetrieben werden, wird seit 2016 ein Umweltbonus zur Verfügung gestellt. Die Prämie soll trotz der hohen Anschaffungskosten zum Kauf der zukunftsorientierten und schadstoffarmen Fahrzeuge motivieren. Anträge für den Umweltbonus sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu stellen.

Was beim Neuwagenkauf zu beachten ist

  • Umweltplakette: Da inzwischen viele Städte zu Umweltzonen erklärt wurden, in denen nur noch Fahrzeuge mit Umweltplaketten ab Euro 4 oder höher zugelassen werden, ist es empfehlenswert, einen Wagen mit möglichst hoher Schadstoffklasse zu wählen. Spritverbrauch, Leistung und Größe des Fahrzeug sind davon unabhängig.
  • Verschleiß: Schon mit dem ersten Tag der Zulassung verliert ein Wagen an Wert. Schon bei einer verhältnismäßig geringen Fahrleistung von etwa 15.000 Kilometern im ersten Jahr verliert ein Neufahrzeug rund ein Viertel des ursprünglichen Kaufpreises. Auch wenn der Werteverlust in den folgenden Jahren jeweils prozentual abnimmt, sollte dieser Faktor nicht vergessen werden. Daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf über die verschiedenen Automobilhersteller zu informieren. Je nach Fahrzeugmodell und -hersteller sind die Fahrzeuge auf verschiedene Leistungen ausgelegt. Durch die richtige Beratung und den Vergleich von Herstellern und Modellen, kann gewährleistet werden, ein Fahrzeug mit einer langen Lebensdauer zu finden.
  • Versicherungskosten: Abhängig vom Modell, Fahrer und der Versicherungsart gestalten sich die Versicherungsbeiträge individuell. Vor allem die Größe des Fahrzeugs und das Alter des Fahrers, bzw. die Dauer des Führerscheinbesitzes sind ausschlaggebend für die Höhe des Versicherungsbeitrages. Aber auch die Entscheidung, wie der Wagen versichert werden soll, ob Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko ist für den Beitrag nicht unerheblich. Bei R+V24 bekommen Fahrzeugbesitzer und solche, die es werden wollen, ein individuell berechnetes Angebot für die auf sie zugeschnittenen Versicherungsmöglichkeiten. Des Weiteren wird dort auf jede Versicherungsfrage eine Antwort gefunden.
  • Spritverbrauch: Für viele Käufer ist der Spritverbrauch ein ausschlaggebendes Kriterium. Nicht nur die Tankkosten, die ständig aufkommen, auch der hohe Ausschuss an Schadstoffen, die mit jedem gefahrenen Kilometer in die Luft freigesetzt werden, bereitet vielen ein schlechtes Gewissen. Dank der modernen Technologien ist es heutzutage aber gar nicht mehr nötig, dass Fahrzeuge einen derart hohen Spritverbrauch haben müssen. Trotzdem schummeln Automobilhersteller noch immer bei den Angaben des Spritverbrauchs. So übersteigt der tatsächliche Verbrauch die Angaben oftmals über mehr als zehn Prozent. Unabhängig von der Angabe des Herstellers ist jedoch auch die persönliche Fahrweise ein wichtiger Faktor für den Kraftstoffverbrauch.
  • Kraftstoffart: Obwohl der Diesel seit den letzten Jahren sehr in Verruf geraten ist und Dieselfahrzeuge bei den Kunden immer unbeliebter werden, sind sie oft eine günstigere Alternative zu Benzinern. Besonders für Vielfahrer lohnen sich Dieselfahrzeuge, da die jährliche KFZ-Steuer zwar höher ist, als bei anderen Fahrzeugen, der Literpreis des Kraftstoffs jedoch weitaus niedriger liegt und Dieselfahrzeuge häufig weniger verbrauchen als benzinbetriebene. Je nach geschätzten zu fahrenden Kilometern lässt sich leicht errechnen, für wen sich ein Dieselfahrzeug eignet. Die umweltfreundlichsten Varianten bleiben trotz allem die Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Von Nachteil könnte hier sein, dass die zur Zeit noch selteneren Fahrzeuge nicht ganz so einfach wie spritbetriebene an jeder Tankstelle aufgeladen werden können.
  • Modell: Je nach Bedarf entscheiden sich Autokäufer für das individuell passende Modell. Daher besteht heute eine Vielzahl an Fahrzeugtypen, die sowohl für berufliche, als auch private Zwecke genutzt werden. Vor allem Größe, Stauraum und Anzahl der Sitzplätze eines Fahrzeugs sind dabei entscheidend. Aber Faktoren wie Leistung und Beschleunigung sind für viele nicht weniger wichtig. Details wie Innenausstattung und Farbe können bei Neuwagen ebenfalls ergänzt werden, wenn sich der Käufer für ein Modell entschieden hat. Das alles nach eigenem Wunsch gestalten zu können, gehört für viele zu den schönsten Vorteilen beim Neuwagenkauf.

Bild: ©istock.com/Squaredpixels
 
 
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