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Heimladestation für E-Auto

Das Elektroauto ist die neue Dimension des Transportmittels und soll schon bald die klassischen Verbrennungsmotoren ersetzen. Dieser Austausch gegen einen Elektroantrieb wird deswegen viel diskutiert.

Ob die Elektromobilität jedoch langfristig wirklich dieselbe Leistung erbringt, wie Diesel- oder Benzinmotoren, welche Schwierigkeiten auftreten könnten, wie es mit der Förderung Elektroauto aussieht, für wen es sich lohnt und was ein elektronisches Fahrzeug überhaupt ist, erfahrt Ihr in dem folgenden Ratgeber.

Das Elektroauto – Elektromobilität auf Basis des Elektromagnetismus

Ein Elektroauto ist eine Kraftfahrzeug-Variante, die auf einem elektronischen Antrieb basiert. Sie wird hauptsächlich als Pkw für den Transport von Personen eingesetzt. Oftmals sind dabei auch andere Bezeichnungen wie „E-Auto“ bekannt. Der internationale Begriff lautet wiederum „Battery Electric Vehicle“, auch kurz als BEV bekannt.

Ein elektronisches Fahrzeug wird grundsätzlich von einem Elektromotor angetrieben und untersteht darum den alternativen Antriebstechniken. Die Versorgung mit elektrischer Energie stammt hierbei von wiederaufladbaren Lithium-Akkus, die ebenfalls Akkumulatoren genannt werden. Die Stromquelle ist variabel, denn auch wenn gewöhnlich Dreh- oder Wechselstrom genutzt wird, gibt es ebenfalls die Energieversorgung über Gleichstrom. Sie findet gerade bei kürzeren Aufladeprozessen statt.

Batterien eines Elektroautos

Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren beruht die Kraftentwicklung bei einem Elektroauto dann auf der Anziehung und Abstoßung starker Elektromagneten. Dies erklärt auch, weshalb die Elektromobilität den Elektromagnetismus voraussetzt.

Wenngleich das E-Auto erst in der jüngeren Vergangenheit zu einem bedeutsamen Thema wurde, hat es bereits eine lange Tradition. Schließlich wurden schon die ersten Fahrzeuge in der Automobilindustrie elektronisch betrieben, gerieten allerdings durch die Entwicklung der Verbrennungsmotoren zunehmend in Vergessenheit. Erst die Entwicklung von leistungsstarken Lithium-Batterien verschaffte den Elektrofahrzeugen eine große Präsenz. Weiterhin gibt es noch ein anderes Modell unter den elektronischen Autos, das Hybridfahrzeug. Hier kommt es zu einem Einbau von zwei verschiedenen Motoren-Arten, dem Elektromotor und einem Verbrennungs- oder Dieselmotor. In dem Zusammenhang wird der Oberbegriff „Elektroauto“ allerdings nicht uneingeschränkt eingesetzt.

Aktuell beläuft sich der Anteil an Elektrofahrzeugen in Deutschland auf circa 0,75 %, während in den Niederlanden schon 10 % und in Norwegen stolze 29 % Marktanteil ermittelt wurden. Gründe dafür sind ein gut ausgebautes Netz an Ladestationen Elektroauto und die staatliche Förderung. Auch hierzulande gilt das Elektroauto aber als Fahrzeug der Zukunft, denn es bietet Euch einige Vorzüge.

Die Vorteile elektronischer Autos

Die Elektromobilität kann mit verschiedenen positiven Merkmalen punkten, die je nach Euren Anforderungen von unterschiedlichem Wert sind.

Hoher Wirkungsgrad

Das entscheidendste Kriterium eines Elektroautos ist der hohe Wirkungsgrad. Immerhin trägt er dazu bei, dass das Elektrofahrzeug eine große Energieeffizienz vorweisen kann. Besonders bei einer Nutzung im Stadtverkehr gestaltet sich jener Aspekt vorteilhaft.

Außerdem ermöglicht er eine gesteigerte Rückgewinnung der Bremsenergie, was sich ebenfalls lohnenswert auswirkt. In Verbindung damit hat ein elektronisch betriebenes Auto generell sein maximales Drehmoment schon im Stand erreicht und benötigt deswegen kein Schaltgetriebe. Die Beschleunigung ist daraufhin überdurchschnittlich stark und erreicht selbst bei niedriger Geschwindigkeit dieselben Werte wie Sportwagen mit einem gewöhnlichen Verbrennungsmotor. Daher ist die Elektromobilität während eines Überholmanövers sehr effektiv. Das Elektroauto zeichnet sich aber ebenfalls durch seine Kosten-Ersparnisse aus.

Die langfristige Kosten-Reduzierung

Wer mit einem Elektrofahrzeug unterwegs ist, profitiert von finanziellen Vergünstigungen. Somit sind die Betriebskosten niedriger, da die Versorgung mit Strom durch Sonder-Tarife preiswerter ist als die Betankung mit Benzin oder Diesel. Gleichzeitig senken sich die Unterhaltskosten aufgrund der steuerlichen Vorteile. Schließlich sind Elektroautos, die bis zum Jahr 2020 gekauft werden, für 10 Jahre steuerfrei und setzen auch danach lediglich den halben Betrag einer gewöhnlichen Kraftfahrzeugsteuer voraus. Komplettiert werden die finanziellen Einsparungen dann von den niedrigeren Wartungskosten. Ein elektronisches Auto besitzt nur wenige Verschleißteile und kommt ohne den Wechsel von Materialien wie Motoröl aus. Deshalb benötigt das Elektrofahrzeug keine kostenintensiven Service-Leistungen. Auf lange Sicht bietet dies ein erhebliches Sparpotenzial und gilt darum zu Recht als gewinnbringend. Obendrein vereinfacht sich bei Elektroautos die Versorgung mit Energie.

Unabhängig von der Tankstelle tanken

Unabhängigkeit von Mineralölkonzernen

Die Elektromobilität kann auf verschiedene Quellen zurückgreifen, die als Energielieferant infrage kommen. Die Preisschwankungen für gewöhnliche Kraftstoffarten entfallen dadurch. Es können stattdessen sogar erneuerbare Energien wie Windkraft, Solar oder Wasser genutzt werden, um das Fahrzeug aufzuladen. Diese moderne Auto-Ausführung brilliert aber zusätzlich durch ihre Funktionalität.

Kontinuierliche Leistung

Elektroautos unterliegen keinen Startschwierigkeiten, die ansonsten bei Verbrennungsmotoren durch den Kaltstart oder das Fahren von vielen Kurzstrecken auftreten. Im Gegenteil, die Elektromobilität erfordert keine Betriebstemperatur, sondern lässt sich zu jeder Zeit ein- sowie abschalten und nach Belieben regulieren. Speziell in Bezug auf die Umwelt ist aber natürlich der niedrige Ausstoß von CO2 erwähnenswert.

Umweltfreundlicher Elektroantrieb

Ein Elektromotor verursacht kaum Schadstoffe. Einzig der leichte Feinstaub, der durch den Abrieb der Bremsen und Reifen verursacht wird, belastet die Luft. In Ergänzung dazu verschwindet auch der störende Diesel- oder Benzingeruch, den Verbrennungsmotoren haben. Nicht zuletzt können Elektrofahrzeuge jedoch ebenfalls durch die verminderte Vibration und die Geräuscharmut überzeugen.

Geringer Lärmpegel

Vor allem bei einer Nutzung in Großstädten erweist sich die niedrige Geräuschkulisse der Elektroautos als äußerst angenehm. Manche Modelle erzeugen selbst bei dem Startvorgang keine Lärm-Belästigung.

Selbstverständlich wirkt die Elektromobilität durch diese vielen Pluspunkte sehr effektiv, doch wie jede andere Form der Antriebstechnik besitzt auch die emissionsarme Auto-Variante einige Nachteile, die bei einem eventuellen Elektroauto-Kauf berücksichtigt werden müssen.

Die Nachteile von Elektroautos

Elektronisch betriebene Fahrzeuge sind mit gewissen negativen Faktoren verbunden, die teilweise dazu beitragen, dass sich einige der positiven Eigenschaften wieder aufheben.

Elektroautos haben ihren Preis

Teure Anschaffungskosten

Ein Nachteil der Elektroautos sind die enormen Kaufpreise. Zwar bleiben sie variabel und richten sich nach der Größe des Wagens, der Ausstattung und der Reichweite seiner Batterien, doch selbst kleinere Autos können bereits in einem Preissegment von bis zu 20.000 Euro liegen. Insofern sich der Fahrzeughalter hingegen ein Modell wünscht, das auch bei längeren Strecken ohne wiederholte Ladestopps auskommt, belaufen sich die Kosten auf über 100.000 Euro. Obwohl die Regierung die Förderung Elektroauto mit 4000 Euro eingeführt hat, bleiben die finanziellen Aufwendungen deswegen sehr hoch. Des Weiteren haben die Lithium-Ionen-Batterien noch immer keine große Reichweite.

Eingeschränkte Reichweite und geringes Ladenetz

Die Akkus in den Elektrofahrzeugen werden in puncto Leistung stetig verbessert, doch sie erfordern im Durchschnitt weiterhin nach etwa 200 Kilometern eine Aufladung. Hieraus resultiert daraufhin der nächste Nachteil, denn die Verbreitung der Ladestationen Elektroauto ist vergleichsweise sparsam über das Land verteilt. Es sind daher nur wenige öffentliche Stellen erreichbar und jene siedeln sich zudem vorrangig in größeren Metropolen an. Ein solch dünnes Netz kann den zügigen Lade-Vorgang beeinträchtigen und demzufolge die uneingeschränkte Nutzung des Elektrofahrzeugs erschweren. Zusätzlich braucht das Elektroauto mehrere Stunden, bis die Batterien ihre vollständige Kapazität zurückerlangt haben.

Langwierige Aufladung mit Risiken

Ein schneller Lade-Prozess ist bei elektronischen Autos nur an sogenannten Schnellladestationen möglich, doch auch sie sind noch nicht weit verbreitet. Nachteilig ist dabei ebenfalls der eigentliche Ablauf des Ladens, denn es müssen diverse Voraussetzungen gegeben sein, um ein Elektrofahrzeug zuverlässig und sicher laden zu können. So wäre es denkbar, dass die Steckdosen im eigenen Heim nicht für eine derartige Dauerbelastung ausgerichtet sind oder das Steckersystem inkompatibel ist. Nicht zuletzt umgibt die Batterie selbst einige Nachteilen, die sich negativ auf die Elektromobilität auswirken.

Funktionsfähigkeit der Batterie

Auch wenn die Förderung Elektroauto versucht, die Qualität der Lithium-Ionen-Akkus kontinuierlich zu verbessern, können jene momentan nicht länger als circa 5 Jahre leistungsfähig bleiben, ehe sie ausgetauscht werden müssen. In Verbindung damit bewahren sie ihre Haltbarkeit für einen solchen Zeitraum nur bei einer Kilometerzahl von 50-100.000 Kilometern. Für den Fall, dass Ihr deutlich mehr Strecken zurücklegt, verkürzen sich die Lebensdauer und die Effizienz. Derselbe Effekt tritt ein, wenn das Elektrofahrzeug über eine längere Zeit nicht gefahren wird, denn der Stillstand beschleunigt den Alterungsprozess. Da der Wechsel einer Batterie immer mit hohen Kosten verbunden ist, beeinträchtigt der Faktor auch die positiven Eckpunkte der Elektromobilität. Selbstverständlich geht von den Akkumulatoren ebenfalls bei Verkehrsunfällen eine Gefahr aus, wenn Insassen eingeschlossen sind und die Energie austritt. Zugleich erweist sich das Heizen des Fahrzeugs bei Elektromotoren als schwierig.

Negatives Zusammenspiel von Reichweite und Wärmezufuhr

Bei einem Elektroauto kommt es nicht zu dem Ausstoß von Abwärme wie bei Verbrennungsmotoren. Deswegen braucht die Heizung mehr Energie, was sich negativ auf die Leistungsfähigkeit der Akkus auswirkt.

Grundsätzlich sollte jedoch klar sein, dass auch gewöhnliche Fahrzeug-Modelle nicht frei von Nachteilen sind. Für die Regierungen steht daher fest, dass die Elektromobilität zu den Transportmöglichkeiten der nahen Zukunft gehört, weshalb es zu einer starken Förderung Elektroauto kommt.

Zukunft der Elektromobilität – Umfangreiche Fördermaßnahmen für den Umstieg auf Elektroautos

In der Prognose ist das Elektroauto schon bald eines der Hauptverkehrsmittel. Darum wird auf internationaler Ebene eine hohe Summe an Geldern in den Ausbau dieser Zukunftsvision investiert. Hierbei umfassen die Verbesserungsmaßnahmen die Langlebigkeit der Batterien mithilfe von neuartigen Lithium-Luft-Batterien, die zusätzliche Energie aus der Umgebung speichern.

Elektroauto Förderungen

Auch die Verbreitung der Ladestationen Elektroauto soll bis zum Jahr 2020 auf etwa 35.000 Ladestationen ansteigen, und zwar nicht nur in zentralen Regionen. Außerdem sollen das in der EU festgelegte einheitliche Steckersystem mit dem Typ-2-Stecker und das Combined Charging System, kurz CCS, für die Schnellladung optimiert werden.

Zugleich ist die Entwicklung eines Warnsystems geplant, welches künstliche Geräusche hervorruft, um Passanten trotz des niedrigen Lärmpegels des Elektroautos, auf jenes aufmerksam zu machen. Als zusätzliche Aktionen sieht das Förder-Programm die Verbreitung alternativer Energiequellen in Form von der Ökostrom-Gewinnung vor, um die Umwelt künftig noch mehr zu entlasten und Kernkraftwerke abzuschaffen. Im Hinblick darauf erscheint es durchaus möglich, dass die Elektromobilität in absehbarer Zeit wesentlich fortgeschrittener ist und die jetzigen Nachteile von den Vorteilen überwogen werden. Falls Ihr derzeit mit dem Gedanken spielt, ein Elektroauto zu erwerben, wäre es darum ratsam, die Anschaffung von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Kaufkriterien für Elektroautos – Berücksichtigung aller Faktoren als effektive Entscheidungshilfe

Im Grunde lässt sich keine einheitliche Aussage darüber treffen, ob das Elektrofahrzeug für Euch sinnvoll ist oder nicht. Viel eher solltet Ihr Euch überlegen, was Euch an einem Auto wichtig wäre.

Gerade der niedrige Schadstoffausstoß, die Kostenersparnisse bei der Unterhaltung und der starke Wirkungsgrad bieten einen gewissen Anreiz, den Ihr bei Eurer Anschaffung als Richtlinie einfließen lassen könnt. Allerdings ist auch der hohe Kaufpreis ein gewichtiger Faktor, denn nicht jeder kann so viel Geld problemlos aufbringen oder wäre auch bereit dazu.

Weiterhin ist es förderlich, die Reichweite zu bedenken. Fahrt Ihr häufig kurze Strecken innerorts, könnte das elektronische Fahrzeug eine Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln sein. Seid Ihr allerdings Langstreckenfahrer und bevorzugt eine höhere Geschwindigkeit, wäre das E-Fahrzeug momentan vielleicht noch nicht die beste Wahl.

Lademakierung E-Auto

In Ergänzung dazu empfiehlt es sich, den Ladeprozess zu beachten. Habt Ihr eine Garage und ein geeignetes Elektrosystem, bei dem die Kontakte in den Anschlussdosen noch nicht oxidiert sind, oder müsstet Ihr dazu neue Leitungen verlegen? Gibt es Ladestationen für das Elektroauto in Eurer Nähe? Diesen Denkansatz muss Eure Kaufentscheidung ebenfalls verfolgen, sodass die regelmäßige Aufladung zu jeder Zeit gewährleistet werden kann. Außerdem ist es angebracht, sich über die Modelle des elektronischen Fahrzeugs zu informieren, weil nicht jedes Auto auf Elektroantrieb basiert und Ihr dadurch überprüfen könnt, ob die vorhandenen Wagen Euren Anforderungen entsprechen.

Am Ende solltet Ihr einfach alle Vor- und Nachteile zusammenfassen, auf Eure individuellen Bedürfnisse abstimmen und dann eine Entscheidung treffen. So findet Ihr garantiert das ideale Fahrzeug, welches unter Umständen auch ein Elektroauto sein könnte.





Bildquellen: Fotolia, Pixabay

 
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